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Dr. med. univ. Max Schmidt

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Eisentherapie

Eisenmangel gehört in Europa zu den häufigsten Mangelerscheinungen bei Kindern und Jugendlichen, sie ist weltweit sogar die verbreitetste Mangelerkrankung überhaupt.

Frauen im gebärfähigen Alter sind am häufigsten betroffen (10 bis 25 Prozent), weil sie bei der Menstruation regelmäßig Blut und damit Eisen verlieren.


Folgende Symptome sind typisch für ein Eisenmangelsyndrom:

  • Brüchige Fingernägel
  • Haarausfall, brüchige Haare
  • eingerissene Mundwinkel
  • trockene Haut
  • Müdigkeit, häufig bei gleichzeitiger Schlaflosigkeit
  • Antriebsschwäche
  • Kopfschmerz
  • Konzentrationsschwäche
  • Depressive Zustände
  • Ständiges Kältegefühl


Diese Symptome erklären sich aus der zentralen Rolle, die Eisen im Stoffwechsel unseres Organismus einnimmt.


Eisen ist mit ca. 4-5 Gramm das häufigste Spurenelement im menschlichen Körper.

Es ist in den Erythrozyten (rote Blutkörperchen), im Hämoglobin (roter Blutfarbstoff), im Myoglobin (Sauerstoffdepot der Muskeln), in der Leber und Milz sowie im Knochenmark enthalten. Es wird zur Bildung von Hämoglobin benötigt.

Eisen spielt zudem eine wichtige Rolle bei der zellulären Immunabwehr und unterstützt den Organismus damit im Kampf gegen Infektionen.


Sollte sich durch eine Blutabnahme der Verdacht eines Eisenmangelsyndroms bestätigen, verschwinden oder bessern sich diese Symptome in über 80% durch die gezielte Gabe von Eisenpräparaten.


Da in vielen Fällen bereits ein Behandlungsversuch

mit Eisentabletten begonnen wurde und diese ent-

weder nicht vertragen wurden oder sich keine

wesentliche Verbesserung der Symptome sowie

der Laborwerte gezeigt haben, erfolgt die Eisen-

substitution in der Regel intravenös in Form einer

Infusion (siehe Therapie).


Unter folgenden Umständen kann es zu einem Eisenmangel kommen:

natürliche Ursachen (> 95%)

  • Menstruation
  • Leistungssport
  • Blutspenden
  • Wachstum
  • Schwangerschaft, Stillen
  • im Alter
  • Übermäßigem Konsum von Kaffee, schwarzem Tee und Milch

pathologische Ursachen (< 5%)

  • Blutverlust aus dem Magen-Darm-Trakt
  • Resorptionsstörung im Magen-Darm-Trakt







Der tägliche Eisenbedarf beträgt zwischen 0,5-1,5 mg/Tag bei Kleinkindern bis hin zu 2-5 mg/Tag bei Frauen in der Schwangerschaft. Mit Ausnahme von Menstruationsblutungen sind die täglichen Eisenverluste, zum Beispiel durch Abschilferung von Haut- und Schleimhautzellen, sowie über den Urin, gering. Der tägliche Eisenverlust von ca. 1 mg bei einem gesunden erwachsenen Mann wird normalerweise über die Nahrung ersetzt.

Blutverluste können den Eisengehalt des Körpers beträchtlich verringern: pro 2 ml Blut gehen 1 mg Eisen verloren, der durchschnittliche Blutverlust bei der Menstruation beträgt 30-60 ml.


Definitionsgemäß spricht man von einem Eisenmangelsyndrom, wenn laborchemisch die Eisenspeicher des Körpers nicht ausreichend gefüllt sind (Frühstadium), in weiterer Folge, wenn sich bereits eine Blutarmut nachweisen läßt, spricht man von einer Eisenmangelanämie.


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Weitere Informationen finden Sie auch hier:



trockene Haut
Müdigkeit
Kältegefühl
Haarausfall
 
Depression
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"Ein gesunder Mensch ist auch nur ein Mensch, der nicht gründlich genug untersucht wurde."

Anonym



"Ja, lang leben will halt alles, aber alt werden will kein Mensch."

Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger



"Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit."

Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph



"Der Schmerz zwingt den Menschen zur Aufmerksamkeit auf die verwundete Stelle."

Christian Friedrich Hebbel, (1813 - 1863), deutscher Dramatiker und Lyriker



"Das Leben ist voller Leid, Krankheit, Schmerz – und zu kurz ist es übrigens auch ..."

Woody Allen (* 1935), amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur



 "Was für ein herrliches Leben hatte ich! Ich wünschte nur, ich hätte es früher bemerkt."

Sidonie-Gabrielle Claudine Colette /1873 - 1954), französische Schriftstellerin, Varietékünstlerin und Journalistin



"Altern ist ein hochinteressanter Vorgang: Man denkt und denkt und denkt - plötzlich kann man sich an nichts mehr erinnern."

Ephraim Kishon (1924 - 2005), israelischer Schriftsteller


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